Ursprünglich glaubte man, Wechseljahre durch Zugabe von Östrogenen bekämpfen zu können. bzw. man glaubte, die Beschwerden werden durch Mangel von Östrogenen verursacht.
Heute wissen es die Experten besser. In der ersten Phase der Wechseljahre kommt es in vielen Fällen zunächst einmal zu einem Progesteronmangel, da der Eisprung öfter ausfällt. Normalerweise halten sich Progesteron und Östrogen gegenseitig in Schach, das eine schwächt die negativen Nebenwirkungen des anderen ab. Fällt aber der Progesteronspiegel ab, so leiden die Frauen zusätzlich zu den Symptom des Progesteronmangels auch an den Symptomen eines Östrogenüberschusses.
Ein Östrogenmangel wird meistens erst in den späteren Stadien der Wechseljahre zum Problem.
Östrogen wird hauptsächlich in den Follikelzellen der Eierstöcke, aber auch im Körperfett und in anderen Körperregionen produziert. Das bedeutet: auch wenn die Eierstöcke ihre Funktion aufgeben, wird im Körper immer noch Östrogen produziert.
Im funktionierenden Zyklus der Frau balancieren sich Östrogen und Progesteron während des Zyklus aus (das eine steigt, während das andere fällt). Östrogen spielt die stärkere Rolle in der ersten Hälfte des Zyklus, nach dem Eisprung übernimmt das Progesteron die Hauptrolle.
Eine Vielzahl wichtiger Funktionen und Prozesse im Körper kommen nur unter direkter oder indirekter Mitwirkung der Östrogene zustande:
Östrogen gilt zudem als das weibliche Schönheitshormon schlechthin - sowohl die Haut- als auch die Haarqualität ist eindeutig östrogengesteuert. Östrogene helfen der Haut, Flüssigkeiten zu speichern und regen die Erneuerung der obersten Hautschicht an. Die Haut gewinnt so eine prallere, festere und elastischere Erscheinung.
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Östrogen Seite 1 /
> Symptome Östrogen-Mangel, Östrogen-Überschuss
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> Progesteron - welche Rolle spielt es / was geschieht bei Mangel / Überschuss
> Testosteron - Warum braucht jede Frau Testosteron, was geschieht bei Mangel / Überschuss
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