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Beschwerden |
Ursache |
Was man dagegen tun kann (Abhilfe) |
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Unregelmäßiger Monatszyklus - längere und kürzere Abstände zwischen den Perioden, Schmierblutungen außer der Reihe. |
Die Anzahl Der Eibläschen in den Eierstöcken nimmt ab, weniger Eibläschen gelangen zur Eireife, der Eisprung findet seltener statt. Kein Eisprung - kein Progesteron (Gelbkörperhormon). Gelbkörperhormone lösen die Periode aus - fallen sie weg, gibt es keine Blutung. |
Anfangs kann man noch mit Progesteron oder mit Phytohormonen (z.B. Mönchspfeffer) gegensteuern; aber irgendwann bleibt die Blutung aus, das ist nun mal von der Natur so vorgesehen. Temperaturmessungen geben Klarheit, ob der Eisprung noch stattfindet. |
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Perioden mit starken Blutungen; |
Wenn die Abstände zwischen den Perioden länger sind, kann sich die Schleimhaut der Gebärmutter durch die anhaltende Wirkung des Östrogens höher aufbauen. Nun muss der Körper die Schleimhaut wieder abbauen und mit der Blutung ausscheiden. |
Präparate mit Mönchspfeffer Evtl.. auf Myome untersuchen lassen. |
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Gefahr, dass sich Myome bilden |
Verminderung des Gelbkörperhormons. |
Den Arzt zu Rate ziehen. |
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Hitzewallungen, Hitzewellen |
Hitzewallungen sind meist der erste Hinweis auf die eingetretenen Wechseljahre, sie werden durch den schwankenden Östrogenpegel bzw. Ungleichgewicht Östrogen-Progesteron verursacht. Hormone regeln viele Körperfunktionen und wirken als Botenstoffe, z.B. auf das Temperaturzentrum im Gehirn (Hypothalamus) ein. Fälschlicherweise wird Hitze interpretiert und der Kühlungsvorgang eingeleitet: Die Blutgefäße weiten sich, der Pulsschlag wird erhöht, ein Schweißausbruch sorgt für Verdunstungskälte. Das anschließende Frösteln zeigt, dass die Kühlung funktioniert hat. |
(Hitzewallungen verschwinden meist von selbst nach 1-2 Jahren). Da sie meist auf Schwankungen des Hormonspiegels beruhen (Östrogenüberschuss, und -mangel), helfen Phytoöstrogene (z.B. Leinsamen, Traubensilberkerze) wegen ihrer ausbalancierenden Wirkung besonders gut. |
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Schlafstörungen; Durchschlafstörungen |
Sinkender Östrogenspiegel (Östrogen fördert die Tiefschlafphasen / REM-Phasen). Progesteronmangel - Progesteron wirkt beruhigend auf das Zentralnervensystem und fördert den Schlaf. |
Phyto-Hormone, die östrogen-ähnlich wirken (z.B. Traubensilberkerze, Leinmehl). |
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Herzrasen, nächtliches Herzrasen; Herz-Rhythmus-Störungen, |
Herzrasen (oft nachts) in den Wechseljahren wird oft von Gelbkörperhormon-Mangel verursacht. Gesunkener Östrogenspiegel. |
Auf jeden Fall vom Arzt abklären lassen. |
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Gefahr für Herzinfarkt steigt |
Östrogen schützt vor Herzinfarkt. Durch gesunkenen Östrogenspiegel nach dem Klimakterium sind Frauen genauso herzinfarktgefährdet wie Männer, vor allem wenn sie erblich vorbelastet sind, rauchen oder fettreich essen. |
Die Entwicklung ist nicht dauerhaft aufzuhalten. |
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Schwindelgefühle sind ein häufiges Phänomen in den Wechseljahren |
Hormonschwankungen - Zuviel Noradrenalin; führt zu leichten Blutdruck-Schwankungen. Abklären lassen, ob evtl. organische Störungen, wie Durchblutungsstörungen / Verengung der Halsschlagader, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck dahinterstehen. |
Auf jeden Fall vom Arzt Durchblutungstörungen ausschließen lassen. |
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Aggressionen, Reizbarkeit und Unruhe |
Verursacher der aggressiven Emotionen sind die erhöhten männlichen Sexualhormone in den Wechseljahren. |
Entspannungstechniken. |
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Stimmungsschwankungen, plötzliche Tränenausbrüche |
Sinkt der Östrogenpegel, produziert der weibliche Körper weniger vom "Glückshormon" Endorphin. |
Phytohormone. Hormonsubstitution. |
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Erschöpfungszustände, Müdigkeit, Unausgeglichenheit |
Durchschlafstörungen sind oft dafür verantwortlich. |
Autogenes Training. Entspannungsübungen. |
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Beklemmungen, Angstgefühle; |
Sinkt der Östrogenpegel, produziert der weibliche Körper weniger vom "Glückshormon" Endorphin. |
Phytohormone. Hormonsubstitution Siehe auch: Kapitel ‘Was noch hilft’: Akupressur-Übung |
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Neigung zur Depression |
Sinkt der Östrogenpegel, produziert der weibliche Körper weniger vom "Glückshormon" Endorphin. |
Johanniskraut-Präparate. |
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Nachlassende Konzentrationsfähigkeit, Neigung zu Vergesslichkeit und Zerstreutheit |
Alterungserscheinung. Kann in manchen Fällen mit gesunkenem Hormonspiegel (nicht nur Östrogen) zu tun haben. |
Bewegung, Sauerstoff im Blut anreichern. |
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Scheiden-Trockenheit, trockene Scheidenschleimhäute. Schmerzen und Brennen beim Sex (es kann zu leichten Blutungen kommen). Auch die anderen Schleimhäute (Mund, Augen) werden mit der Zeit trockner. |
Ist sehr oft Zeichen eines lokalen Östrogenmangels, der auch trotz Hormontherapie bestehen kann. |
frei verkäufliche Gleitmittel. Östrogenhaltige Cremes oder Zäpfchen, die lokal angewandt werden. Auch testosteronhaltige Cremes können helfen, da sie die Scheidenwanddicke fördern und die Bildung des natürlichen Gleitsekrets. Sich Zeit nehmen beim sexuellen Vorspiel. |
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verminderte sexuelle Lust, |
Hormonspiegel weist zu wenig Testosteron (das Lusthormon) auf. Aber auch Östrogen- oder Progesteronmangel können die Gründe sein . |
Hormonyoga soll vielen Frauen geholfen haben. Hormontest machen - ob Testosteron fehlt (oder Östrogen / oder Progesteron). Evtl. die leichteren Phyto-Hormone (Wild Yam, Sojapräparate, Süßholz). |
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Körperformen verändern sich: |
Östrogenspiegel sinkt. |
Bewegung, Fitness-Training. |
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Brust verändert ihre Form: |
Die Milchdrüse der Brust bildet sich zurück und wird durch Bindegewebe ersetzt. Meist wird Fett eingelagert - die Brust wird weicher und weniger elastisch. |
Haltungstraining und Fitnesstraining kann das Erscheinungsbild verbessern. |
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Mastopathie: |
Bei der Umbildung von Drüsengewebe in Bindegewebe kommt es zu diesen kumulierten Veränderungen des Gewebes. |
Bilden sich später in der Post-Menopause meistens von selbst zurück. |
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Die Haut altert sichtbar, |
Die nachlassende Östrogenproduktion in den Wechseljahren vermindert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und die Bildung von Kollagen, was für die Hautelastizität verantwortlich ist. Falten bilden sich. |
Kollagenhaltige Hautpflege Ausgleich über Ernährung schaffen (z.B. Leinmehl, Brokoli). Schwarzkümmelöl |
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Haarausfall, die Haare werden dünner |
Durch den Anstieg männlicher Sexualhormone. |
Zugabe von (niedrig dosierten) Östrogenen. |
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Schamhaarausfall |
Die Haarwurzeln werden wahrscheinlich durch den geänderten Hormonspiegel geschädigt. |
Evtl. ein Medikament aus der Apotheke gegen Haarausfall (z.B. "Regaine für Frauen") |
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der ‚männliche' Haarwuchs nimmt zu (im Gesicht, am Kinn, Brust). |
Durch den Anstieg männlicher Sexualhormone. |
Auszupfen oder kosmetisch entfernen lassen (Lasermethode). |
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die Fingernägel werden weicher und brüchiger |
So wie sich unsere Haut und die Haare verändern, trifft es auch die Fingernägel. |
Vitamin D und H. |
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Inkontinenz / Blasenschwäche: ungewollter Harnabgang (insbesondere beim Niesen, Husten, Lachen, bei körperlicher Anstrengung wie Heben) |
Mit der Absenkung des Östrogenpegels schwächt sich die Durchblutung der Harnröhre, der Gebärmutter und des Beckenbodens - sie erschlaffen und drücken nach unten. Der Schließmuskel der Blase funktioniert nicht mehr richtig. Bei Frauen, die geboren haben, können zudem die Muskelfasern des Beckenbodens überdehnt sein. |
Beckenbodentraining. Extrakte von Heilkürbis. Mit dem Arzt abklären, ob evtl. ein operativer Eingriff die Ursache beseitigen kann (es wird an neuen Methoden geforscht). |
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rheumatoide Arthritis - schmerzende Gelenke und Muskeln. |
Der veränderte Hormonspiegel. Östrogenüberschuss. |
Gute Erfolge mit TCM (traditioneller chinesischer Medizin) wie chinesische Krätuerheilkunde und Akupunktur. Fango. |
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Mastodynie: Schmerzen und Spannungsgefühle in der Brust; Druckgefühle (PMS-Syndrom) |
Kennt man auch als PMS-Syndrom. Gerade durch verlängerte Zyklen baut sich der Östrogenspiegel sehr hoch auf; Wasser lagert sich in das Brustgewebe ein und führt zu Schwere- und Druckgefühl. |
Progesteron-Creme, die lokal aufgetragen wird. |
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Kopfschmerzen; Migräneanfälligkeit verändert sich, kann zu- oder abnehmen |
Zunahme: Durch die Störung des empfindlichen Hormongleichgewichts (fehlendes Gelbkörperhormon) gerät auch das für Migräne verantwortliche das Prolaktin-Hormon aus dem Gleichgewicht. |
Mönchspfeffer (Agnus Castus) wirkt ähnlich wie Gelbkörperhormon. Prolaktin wird reduziert. |
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Nahrungsunverträglichkeiten treten vermehrt auf (z.B. Milch, Zucker, Hefe), Allergien |
Hormonumstellung, die sich auch auf die Darmschleimhaut auswirkt. |
Ernährung umstellen. Mit den Wechseljahren entwickelt der Körper andere Bedürfnisse an die Ernährung, auf die man sowieso eingehen sollte. |
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Verdauungsstörungen, Flatulenz / schmerzhafte Blähungen, Völlegefühl |
Gehen einher mit plötzlich auftretenden Unverträglichkeiten bestimmter Nahrungsmittelgruppen (Milchprodukte, Zucker, Fette aber auch Hefe, Soja, ). Verantwortlich gemacht dafür wird die Hormonumstellung, die sich auch auf die Darmschleimhaut auswirkt. |
Man sollte auf jeden Fall versuchen, bewusster zu essen und langsamer und genauer zu kauen. |
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Scheidenpilze, erhöhte Anfälligkeit für ... |
pH-Wert der Scheidenschleimhaut steigt an. |
Anti-Pilz-Mittel aus der Apotheke. Manche Frauen schwören auch auf einen mit (Bio-)Joghurt getränkten Tampon. |
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Gewichtszunahme |
Mit dem Alter verändert sich das Verhältnis von Muskelmasse zu Körperfett zugunsten von letzterem. Der Körper verbraucht immer weniger Kalorien und braucht mit den Wechseljahren weniger Nahrung. |
Hilfreich ist es, den Hormonhaushalt abtesten zu lassen, Schwankungen mit Phytohormonen oder angepasster Hormonsubstitution in Balance bringen. Und, so lapidar es klingen mag: Ausdauersport hat positive Auswirkungen auf viele unangenehme Begleiterscheinungen der Wechseljahre gleichzeitig (z.B. Hitzewallungen, Osteoprose-Risiko, Depressionen, Reizbarkeit, Schlafstörungen etc.) |
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Osteoporose, Knochendichte nimmt ab (geschieht nach und nach) |
Durch sinkenden Spiegel an Östrogenen lässt die Festigkeit der Knochen nach. |
Östrogenhaltige Präparate, Phytoöstrogene (Lignane). Calciumreiche Ernährung, oder Calciumpräparate. Vitamin D unterstützt die Calciumaufnahme. Ausdauersport stärkt die Durchblutung der Knochenhaut und erhöht die Knochendichte (insbesondere Schwimmerinnen weisen eine höhere Knochendichte auf). |
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![]() Die bekanntesten Phytoöstrogene sind die Lignane. Lignane kommen in vielen Pflanzen vor, doch am höchsten konzentriert sind sie im Leinsamen. |
in-menopause© 2007