Pflanzliche Hormone und was sie vermögen

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Progesteron-ähnliche Substanzen
(Phyto-Progesterone)

Progesteron ist ein natürliches Hormon und in der Natur weit verbreitet.

So findet sich Progesteron nicht nur in der Mistel, sondern seine Vorstufen u.a. auch in Soja und im Fenchel, im Bockshornklee  und in der mexikanischen Yams Wurzel, aus der das Phytohormon hauptsächlich industriell gewonnen wird. Dieses  Progesteron auf natürlicher Basis ist mit dem in unserem Körper völlig identisch und bietet einen guten Ersatz für das körpereigene Gelbkörperhormon. 

Progesteron kurbelt körperintern die Östrogensynthese an und stimuliert die Östrogenrezeptoren. Aus Progesteron entsteht aber auch Kortison, das entzündungshemmend wirkt und somit bei Weichteilrheuma einen positiven Effekt aufweist (Weichteilrheuma ist gerade in den Wechseljahren weiter verbreitet).

Besonders in den Wechseljahren sollte frau also darauf achten, progesteron-ähnliche Nahrungsmittel immer auf dem Speiseplan zu haben.

Völker, deren Ernährung reich an frischen Gemüsen und Kräutern ist, kennen Progesteronmangel meistens eher nicht. Während dem Klimakterium bleiben sie dank dieser pflanzlichen Hormone vor Wechseljahrsbeschwerden und Knochenschwund weitgehend verschont.

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Wild Yam / Wilder Yams  (südamerikanische Süsskartoffel)

ist die Wurzel einer Pflanze, die in Nordamerika und in Mexiko wächst.
Sie enthält einen Stoff mit dem Namen Diosgenin, der in seiner Struktur dem Progesteron sehr ähnlich ist. Und er ist der Roh- und Grundstoff, den der Körper braucht, um sein körpereigenes DHEA verstärkt herzustellen.

Extrakte dieser Yamswurzel enthalten bis 16% Diosgenin.

Man sollte auf jeden Fall beachten. <

Im menschlichen Organismus kann Diosgenin nicht in Progesteron umgewandelt werden, weil das dafür verantwortliche Enzym fehlt. Diosgenin scheint dann eine schwache Östrogen- aber keine Progesteronwirkung aufzuweisen.

Diosgenin stimuliert auch die Produktion von DHEA (DeHydroEpiAndrosteron) in den Drüsen der Nebennieren.
DHEA ist in der Forschung auch dafür bekannt, dass es den Alterungsprozess verlangsamt.

Anwendung: Pflanzenpulver in Kapseln oder in Cremeform.

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Mönchspfeffer / Agnus Castus

Der "Vitex Agnus Castus" ist ein Strauch, der vom Mittelmeerraum bis nach Asien heimisch ist. Aus seinen getrockneten Früchten, den Keuschlammfrüchten (Mönchspfeffer), wird das Extrakt gewonnen. Agnus Castus wirkt nachweislich auf die Hypophyse, indem er die Produktion von LH erhöht, und  die Produktion von FSH verringert.  Er hat damit eine ähnliche Wirkung wie das Gelbkörperhormon, das der Körper nach einem Eisprung produziert.

Agnus Castus hilft gegen Zyklusunregelmäßigkeiten sowie starke und schmerzhafte Regelblutungen, was gerade zu Beginn der Wechseljahre häufig auftritt. Ebenso kann Agnus Castus prämenstruelle Beschwerden, wie z.B. Brustspannen lindern, und Probleme beim Durchschlafen in den Wechseljahren verbessern.

Die Wirksamkeit bei Mastodynie (schmerzendes Brustspannen) wurde wissenschaftlich belegt.

Präparate: z.B. Agnucaston®, Agnolyt® oder Mastodynon®
 

Agnus Castus kann mit Traubensilberkerze kombiniert werden, z.B. wenn Zyklustempostörungen mit Hitzewellen und Schlafstörungen gleichzeitig bestehen.

In Verbindung mit Johanniskraut lindert es klimakterische Depressionen.
(Aber Achtung: Johanniskraut macht lichtempfindlich)
.

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