Ratgeber Wechseljahre 130pix

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Progesteron / Gelbkörperhormon

Das Progesteron oder Gelbkörperhormon gehört zum Stamm der Gestagene.

Progesteron wird vorwiegend in den Eierstöcken (Ovarien) hergestellt - aber auch im Gehirn und in den peripheren Nerven.
Der zweite Name Gelbkörperhormon beruht daher, weil es aus dem so genannten Gelbkörper (dem nach dem Eisprung zurückbleibenden Follikel) gebildet wird. Progesteron entsteht in der zweiten Zyklushälfte, die erste Zyklushälfte wird vom Östrogen bestimmt.

Normalerweise stehen Östrogen und Progesteron im Gleichgewicht. Das Absinken des Progesterons ist in den meisten Fällen die erste hormonelle Veränderung, welche die Wechseljahre einleitet.

Durch Absinken des Progesterons entsteht ...
- auf der einen Seite Progesteronmangel.
- auf der anderen Seite Östrogenüberschuss

 

Die Aufgaben des Progesterons

bestehen in erster Linie darin, die Gebärmutter auf die Schwangerschaft vorzubereiten. Sobald es zum Eisprung gekommen ist und die Eizelle die Ovarien verlässt, beginnt das Progesteron seine Arbeit.
Es veranlasst die Gebärmutter, eine dicke, gut durchblutete Gebärmutterschleimhaut zu bilden. Während das Östrogen das Wachstum der Schleimhaut  anregt, macht Progesteron die Schleimhaut stabiler, es verdichtet sie sozusagen. Später während der Schwangerschaft entspannt Progesteron die Gebärmutter und verhindert vorzeitige Wehen. Auf emotionaler Ebene hat Progesteron einen sehr beruhigenden Effekt, es wirkt stabilisierend, macht gelassen und sorgt zudem für einen ruhigen Schlaf.

Im monatlichen Zyklus produziert der Gelbkörper  so lange Progesteron, bis von der Gebärmutter die Meldung kommt “Nicht schwanger!”. Dann wird der Gelbkörper sozusagen vom Eierstock entsorgt und die Progesteron-Bildung stoppt.

 

Wirkungen des Progesterons auf den weiblichen Körper:

  • vermindert die Wasseransammlung im Körper (im Gegensatz zu Östrogen)
  • stabilisiert die Gebärmutterschleimhaut
  • wirkt verdichtend und festigend auf das Bindegewebe (Schlankheitseffekt)
  • wirkt beruhigend auf das Zentralnervensystem und darum schlaffördernd
  • appetitanregend durch Anregung des Stoffwechsels
  • der Fettstoffwechsel wird optimiert, Fette aus der Nahrung werden besser in Energie umgewandelt
  • erhöht die Körpertemperatur
  • es bleibt auch während der Schwangerschaft aktiv und verhindert die Heranreifung weiterer Eizellen
  • unterstützt die Entwicklung der Brustdrüsen

Mangel an Gestagen- oder Gelbkörpermangel ist meistens das erste Anzeichen für die beginnenden Wechseljahre.

Mit zunehmendem Alter klappt die Eireifung nicht mehr so 100-prozentig, das Follikel stirbt vorzeitig ab und der Eisprung bleibt aus. Manchmal vergehen mehrere Monate, bis eine vollständige Eireifung zustande kommt. Was die Sache noch erschwert: dem Eierstock gehen allmählich die Eier aus. Der Eierstock versucht das auszugleichen, indem er mehrere Follikel gleichzeitig in Aktion setzt. Aber immer weniger davon stehen bis zum Eisprung durch.

Symptome für Progesteron-Mangel

  • unregelmäßige oder übermäßig starke Perioden
  • Schmierblutungen
  • Schlafstörungen
  • Antriebslosigkeit, Energiemangel
  • Ängstlichkeit
  • Nervosität
  • Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Wutanfälle
  • Gewichtszunahme
  • Hautprobleme, Hautjucken, Hautirritationen
  • PMS-artige Beschwerden
  • Prämenstruelle Migräne

 Symptome für Progesteron-Überschuss

  • Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Depressionen

Progesteron Nachweis

Findet ein Eisprung statt? Die einfachste Art, das zu bestimmen und einen eventuellen Mangel an Gestagen festzustellen, ist die Messung der Morgentemperatur (möglichst immer um die gleiche Zeit, vor dem Aufstehen).
Die Temperatur wird dann in ein Kurvenblatt übertragen. Das gibt es bei Frauenärzten oder im Internet, z.B. auf der Seite www.agnucaston.de
Es reicht, alle 2 Tage zu messen. Nach einem Eisprung steigt die Temperatur: Bei zügigem Anstieg um 0,4-0,6 Grad Celsius und bei konstant erhöhter Temperatur über ca. 2 Wochen kann man davon ausgehen, dass ein Eisprung stattgefunden hat und somit kein Mangel an Gestagen / Gelbkörperhormon vorliegt.

Sollte die Temperatur über die 4 Wochen nicht ansteigen, liegt vermutlich ein Mangel vor (dann kann man zur Sicherheit beim Frauenarzt einen Hormontest durchführen lassen).

 

 

pflanzliche Progesterone u. progesteronähnliche Wirkstoffe sind in:

Walnussblättern, Frauenmantel, Yamswurzel, Mönchspfeffer/Keuschlamm (Agnus Castus). Es ist oft schon hilfreich bei Mangel, diese in Pflanzen gebundenen Hormonwirkstoffe mit der Nahrung aufzunehmen.

 

synthetische Progesterone sind:

MPA (Medroxyprogesteronacetat), Norethisteron, Norgestrel

 

Empfohlen in der Therapie bei Progesteronmangel wird heute eher das natürliche Progesteron, da es in der Vergangenheit häufig Probleme mit den synthetischen Gestagen gab (z.B. vermehrte Arterienverkalkung und Neigung zu Venenthrombosen).

 

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