Ratgeber Wechseljahre 130pix

Der kompakte  Ratgeber
“Wechseljahre. Die typischen Symptome und Beschwerden
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Probleme und Beschwerden der Wechseljahre

Nicht jeder Frau machen die Wechseljahre zu schaffen - ca. 1/3 der Frauen haben überhaupt keine Beschwerden. Und manche merken die Übergangszeit nicht einmal, vielleicht fällt ihnen dann irgendwann auf, dass sie des längeren schon keine Monatsblutung mehr hatten.

Die meisten Frauen haben leichte Probleme wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, die aber oftmals leicht zu beheben sind und nach 1 bis 2 Jahren von selbst wieder verschwinden.

Nur sehr wenige Frauen haben sehr stark unter den Wechseljahren zu leiden. Bei einigen kommt es durch die Hormonumstellung (die schützende Wirkung von Östrogens und Progesteron lässt nach) sogar zu krankhafte Erscheinungen wie Arthritis und Rheuma, undefinierbaren Muskel- und Gelenkschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden, Unverträglichkeiten. Auch das Risiko für Krebserkrankungen kann durch die Hormonschwankungen steigen.

Allerdings kann in diesem Themenbereich nicht immer sauber unterschieden werden zwischen Folgen des Alterns (Zellalterung) und Folgen der Hormonumstellung.

Beschwerden jedweder Art muss man aber nicht hinnehmen. Es muss ja nicht gleich die geballte Hormonzufuhr sein, vielen Frauen hilft es schon, mit sanften pflanzlichen Hormonen über die Ernährung gegenzusteuern, z.B. mit Phyto-Östrogen im Leinmehl oder Phyto-Progesteron im Walnussblätter-Tee. Bei stärkeren Problemen und Beschwerden sollte aber auf jeden Fall ärztliche Hilfe gesucht werden, denn manchmal ist eine sanfte Hormontherapie die einzige Hilfe.

 


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Hitzewallungen

Das Auf und Ab der Hormone während der Wechseljahre führt bei vielen, aber nicht bei allen Frauen früher oder später zu Hitzewallungen. Schuld ist ein schwankender Östrogenspiegel entweder durch nachlassende Östrogenproduktion in den Eierstöcken oder weil das fehlende Progesteron den Östrogenspiegel in die Höhe schiessen lässt. (Aber auch eine Schilddrüsenüberfunktion, eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, dadurch gestaute Lymphe und Venen und eine falsche Ernährung können Hitzewallungen auslösen)

Im Stammhirn (Hypophyse), wo die Hormonsteuerung stattfindet, liegt zugleich auch das Temperaturzentrum des Körpers. Die Überreizung und die wechselnden Hormonspiegel können nun eine ‘Fehlinterpretation’ der Außentemperatur verursachen. Das Temperaturmeldezentrum meldet ‘Hitze’ und steuert sofort dagegen, indem die Adern geweitet  und die Schweißdrüsen aktiviert werden. Die Haut rötet sich leicht. Es fühlt sich an, als wenn von einem Punkt aus (oftmals beginnend an der Stirn oder auf der Brust) eine heiße Welle durch den Körper läuft. Das ist besonders nachts sehr unangenehm - man wacht aus dem Schlaf auf, das Herz scheint zu rasen, der Körper brennt und nicht selten ist das ganze Bett vom Schweiß durchnässt.

Eine Hitzewallung dauert meist nur kurz, auch wenn sie uns länger vorkommt; selten länger als 1 Minute. Manchmal folgen aber auch mehrere Wallungen aufeinander.

Oftmals folgt den Hitzewallungen dann das Frösteln: der Körper hat die Hitze erfolgreich bekämpft, indem er das eigene Kühlsystem eingeschaltet hat. Das, was im Hochsommer so erfolgreich funktioniert, bringt uns in den Wechseljahren um den Schlaf und sorgt während der Arbeit für viele unangenehme Stunden.

Normalerweise geben sich die Hitzewallungen von selbst nach 1-2 Jahren, wenn der Körper sich langsam einspielt auf die geänderte Hormonlage. Manchmal setzen die Hitzewallungen vorübergehend auch aus, um dann nach ein paar Jahren noch einmal wiederzukommen.

 

Mittel gegen Hitzewallungen

Das Patentmittel gegen Hitzewallungen gibt es nicht.

Wenn die Beschwerden nicht zu stark sind, hilft es meist schon, sich entsprechend zu kleiden. Eine Frau, die Hitzewallungen hat, merkt selbst sofort, welche Kleidung angenehm und praktisch ist.  Sie wird lockere, luftdurchlässige Kleidung aus natürlichen Fasern vorziehen und Synthetik meiden. Und die Kleidung so arrangieren, dass bei aufkommender Hitze schnell mal ein Teil abgelegt werden kann. Ein ähnliches Prinzip gilt für die Nachtwäsche und die Bettdecke. Oftmals sind zwei Decken besser als eine, und auch hier gilt: locker, luftdurchlässig, Synthetik meiden.

Wer  unter starken Hitzewellen leidet, der sollte nicht zögern, zu Hilfemaßnahmen zu greifen.

Dies kann beim Umstellen der Ernährung beginnen:
Mit einer angepassten Ernährung kann man viel erreichen. Einen guten Effekt erreicht man, wenn man die Aufnahme von Phytohormonen (Progesteron und Östrogen aus Pflanzen) in die Ernährung integriert (Progesteron aus Walnussblättern und Chinesischem Yams, Sanfte Östrogene aus Leinsamen u. Leinmehl, Sojaprodukte, Brokkoli,  etc.). Kohlenhydrate stark reduzieren, besonders abends. Nahrungsmittel und Gewürze, die “Hitze im Körper” erzeugen, sollte man meiden (scharfe Gewürze, Alkohol.

Wenn die Hitzewallungen sehr unangenehm sind, mit starken Schweißausbrüchen und Schlafstörungen verbunden sind, sollte man durch Hormonzugaben Linderung schaffen. Es gibt wirkungsvolle Medikamente mit pflanzlichen Hormonen auf dem Markt, die eine weit sanftere Wirkung zeigen als die Ersatzhormon.

Ein medizinisch anerkannter pflanzlicher Wirkstoff ist z.B. die Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa), auch indianische Frauenwurzel oder Wanzenkraut genannt. Sie hilft auch bei  Stimmungsschwankungen Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche und depressiven Verstimmungen ; sie begünstigt die Schlafqualität, verbessert den Knochenaufbau und beeinflusst die Psyche positiv. Unerwünschte Wirkungen, wie man sie von Östrogenen kennt, wie z. B. Bluthochdruck, Migräne und ein erhöhtes Brustkrebsrisiko, werden bei Präparaten aus dem Extrakt der Traubensilberkerze nicht beobachtet. Allerdings sollte man damit rechnen, dass es meistens bis zu 6 Wochen Vorlaufzeit braucht, bevor die positiven Wirkungen einsetzen.

Auch Progesteroncremes können helfen, insbesondere zu Beginn der Wechseljahre ist oftmals ein Östrogenüberschuss (weil der Eisprung und damit die Progesteronproduktion ausfällt) die Ursache der Hitzewallung.

 

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Muskel- und Gelenkschmerzen

Nicht selten treten in den Wechseljahren quasi über Nacht Schmerzen in den Extremitäten (Oberarm, Unterarm, Handgelenk, Beine) auf, als Muskelschmerzen oder Gelenkschmerzen. Häufig wird dann Rheuma oder Arthritis (schmerzhafte Gelenkentzündung) diagnostiziert.

Ein Grund dafür kann ein gesunkener Östrogenspiegel sein. Östrogen hat sehr viele Funktionen im Körper, unter anderen stimuliert es die Flüssigkeitsversorgung der Gelenkhäute. Bei Östrogenmangel kann es passieren, dass diese weniger gut versorgt werden und schrumpfen.

Auch kann durch den veränderten Hormonspiegel die Hormongruppe der Eicosanoiden getroffen sein, die den Fettsäurestoffwechsel in den Zellen steuern. Es gibt sogenannte “gute Eicosanoide” und “böse Eicosanoide” (ähnlich wie bei Cholesterin). Wenn die bösen überhand nehmen, dann fördern sie das Entstehen von Entzündungen im Körper, die sowohl die Muskeln als auch die Gelenke betreffen können (Arthritis).

 

Mittel gegen Muskel- und Gelenkschmerzen

Das einfachste Mittel ist oft auch das hilfreichste: eine gesunde Ernährungsweise, die auf die körperlichen Bedürfnisse der Wechseljahre abgestimmt ist. Hier gilt es zu experimentieren, falls man den Auslöser für die Gelenkschmerzen nicht kennt. Phytoöstrogene (in vielen Gemüsesorten, Leinmehl) können den eigenen Östrogenspiegel positiv beeinflussen. Falls erhöhte Harnsäurewerte der Auslöser sind, hilft oft nur eine purinarme Kost (vermeiden Sie fettes Fleisch und möglichst überhaupt tierische Fette, Innereien, Hülsenfrüchte, Spargel). Nehmen Sie eine Zeit lang Leinmehl ein, denn es senkt die Harnsäurespiegel.

Gerade bei Gelenkschmerzen bietet die traditionelle chinesische Medizin (TCM) sehr wirksame Therapieformen über Kräutermedizin und Akupunktur, die auch meistens schon nach sehr kurzer Zeit guten Erfolg zeigen.

Ein sehr einfaches und wirksames Mittel bei Gelenk- und Muskelschmerzen ist die Behandlung mit Fango (Heilschlamm). Da meist nur einzelne Körperregionen betroffen sind, kann man diese Anwendungen selbst sehr gut zu Hause durchführen.

Dazu einfach das Fango-Pulver mit Wasser anrühren, bis ein geschmeidiger Brei entsteht. Für die Warmanwendung den Brei im Backofen oder im Wasserbad auf ca. 40° erwärmen (bei Entzündungen oder im heißen Sommer ist die kühle Anwendung manchmal angenehmer). Auf die betroffene Stelle auftragen, mit Klarsichtfolie abdecken und ca. 20-30 Min. einwirken lassen. Die Entspannung gibts gratis dazu.

 


Hautprobleme

Die Wechseljahre zeigen sich ganz schnell an der Haut. So zeichnet sich beginnender Östrogenmangel zuerst an den kleinen steilen Falten oberhalb der Oberlippe ab.

Die Haut wird insgesamt schlaffer, trockener und empfindlicher. Die Kollagenschicht in der Haut wird dünner, da die Bildung von Kollagen mit den Hormonen zusammenhängt.

Schwankungen im Hormonspiegel können unerwartet in diesen späteren Jahren eine Akne aufblühen lassen, die man doch eher mit der Pubertät verbindet.

Auch wird die Haut anfälliger für Störungen wie Schuppenflechte oder allergischen Reaktionen (Irritationen).

 

Mittel gegen Hautprobleme

Grundsätzlich erst mal: das Altern der Haut können wir nicht aufhalten, aber wir können es eventuell etwas verlangsamen.

Am besten können Sie Ihre Haut von innen her unterstützen, oder wie es so oft heißt: die beste Kosmetik kommt von innen. Viele Nahrungsmittel wie Soja, Fischöl, viel Wasser trinken, Vitamine und Mineralstoffe wirken sich direkt sichtbar auf die Haut aus.

Bei einer starken Akne sollte man auf jeden Fall seinen Hormonspiegel überprüfen lassen - evtl. ist der Anteil an Androgenen zu hoch. Dann ist eine sanfte Hormonbehandlung oft nur die einzige Möglichkeit, um den Körper wieder in Balance zu bringen. Auf jeden Fall sollte man dazu den Rat eines Facharztes einholen.

Bewegung an der frischen Luft und sanfter Sport bewirken eine Versorgung der Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen; zudem tut man was Gutes für die Figur beugt mit den richtigen Sportarten Osteoporose vor. Massagen und Körperpackungen verbessern die Durchblutung des Bindegewebes, verbessern das Hautbild und helfen dabei, Giftstoffe im Hautgewebe abzubauen.

 

 

 

 

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