Ratgeber Wechseljahre 130pix

Der kompakte  Ratgeber
“Wechseljahre. Die typischen Symptome und Beschwerden
...  und was man dagegen tun kann”.

Übersichtliche Informationen zu klassischen und alternativen Therapien und Behandlungsmöglichkeiten. Viele praktische Tips zur Selbsthilfe.
Neue Therapieansätze, und was sie wirklich zu bieten haben.
Broschiert, (Softcover 108 Seiten) für 12.99 EUR oder als E-Book (PDF) für 4,99 EUR.   
  hier erhältlich

 

 

In dieser Übersicht finden Sie zu den wichtigsten Beschwerden und Symptomen der Wechseljahre die Auszüge aus dem Kompakt Ratgeber Wechseljahre ... Symptome und Beschwerden, und was man dagegen tun kann.

In der Spalte ‘Hilfe, Sofortmaßnahmen, Übungsprogramme’ sind kurze Übungsprogramme bei speziellen Beschwerden aufgelistet, die Sie im dem Download-Shop erhalten können (einfach den Link aktivieren, dann öffnet sich der Download-Shop).

Beschwerden

Ursache

Mittel dagegen, Behandlung

Hilfe, Sofortmaßnahmen, Übungsprogramme

Unregelmäßiger Monatszyklus - längere und kürzere Abstände zwischen den Perioden, Periode fällt manchmal über Monate aus. Schmierblutungen außer der Reihe.
Bei den meisten Frauen treten erste Unregelmäßigkeiten im Zyklus zwischen den 40. und 45. Lebensjahr auf.

Die Anzahl Der Eibläschen in den Eierstöcken nimmt ab, weniger Eibläschen gelangen zur Eireife, der Eisprung findet seltener statt. Kein Eisprung - kein Progesteron (Gelbkörperhormon).  Gelbkörperhormone lösen die Periode aus - fallen sie weg, gibt es keine Blutung.

Anfangs kann man noch mit Progesteronpräparaten oder mit Phytohormonen gegensteuern; aber irgendwann bleibt die Blutung aus, das ist nun mal von der Natur so vorgesehen.

Temperaturmessungen geben Klarheit, ob der Eisprung noch stattfindet.

MB Hormonausgleich mit Phyto-Hormonen:
 
Phyto-Progesteron, evtl. kombiniert mit Phyto-Östrogen

 

Perioden mit starken Blutungen;
längere Periode

Wenn die Abstände zwischen den Perioden länger sind, kann sich die Schleimhaut der Gebärmutter durch die anhaltende Wirkung des Östrogens höher aufbauen. Nun muss der Körper die Schleimhaut wieder abbauen und mit der Blutung ausscheiden.
Myome können ebenfalls Verursacher für starke Blutungen sein.

Präparate mit Mönchspfeffer
(auch Keuschlamm, Agnus Castus)

Evtl.. auf Myome untersuchen lassen.

 

Hitzewallungen, Hitzewellen
(teilweise gefolgt von Frösteln), Schweißausbrüche, Nachtschweiß

Hitzewallungen sind meist der erste Hinweis auf die eingetretenen Wechseljahre, sie werden durch den schwankenden Östrogenpegel bzw. Ungleichgewicht Östrogen-Progesteron verursacht. Hormone regeln viele Körperfunktionen und wirken unter anderem auf das Temperaturzentrum im Gehirn (Hypothalamus) ein. Fälschlicherweise wird Hitze interpretiert und der Kühlungsvorgang eingeleitet: Die Blutgefäße weiten sich, der Pulsschlag wird erhöht, ein Schweißausbruch sorgt für Verdunstungskälte. Das anschließende Frösteln zeigt, dass die Kühlung funktioniert hat.

(Hitzewallungen verschwinden meist von  selbst nach 1-2 Jahren). Da sie meist auf Schwankungen des Hormonspiegels beruhen (Östrogenüberschuss, und -mangel), helfen Phytoöstrogene (wie Leinmehl, Soja, Traubensilberkerze) wegen ihrer ausbalancierenden Wirkung besonders gut.
Sportlich trainierte Frauen sollen weniger unter Schweißausbrüchen und Hitzewallungen leiden.
 

MenoBalance Hitzewallungen
Übungsprogramm mit den besten Übungen aus Akupressur, energetischem Yoga, Massagepraktiken und Weiteres
.

hier iim Download-Shop für nur EUR 4,70

Herzrasen, nächtliches Herzrasen; Herz-Rhythmus-Störungen,
Gefühl von Herzstolpern,
Hoher Blutdruck

Herzrasen (meist nachts) in den Wechseljahren tritt oft in Verbindung mit Hitzewallungen auf, insbesondere zu Beginn der Wechseljahre verursacht durch Progesteron-Mangel. Später auch durch gesunkenen Östrogenspiegel.

Mit dem Alter Zunahme an Arteriosklerose, die Gefäße werden enger.

Auf jeden Fall vom Arzt abklären lassen.
Phyto-Progesteron, Progesteronpräperate, Mönchspfeffer (Agnus Castus).

Ausdauertraining, körperliche Fitness kann die Symptome mindern.

MenoBalance wirkt balancierend auf die Hirnanhangdrüse und damit entspannend.,
z.B. Akupressur-Übungen

Ebenso Hormon-Yoga.

Schlafstörungen; Durchschlafstörungen
(oft gepaart mit Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Herzrasen) 

Sinkender Östrogenspiegel (Östrogen fördert die Tiefschlafphasen / REM-Phasen). Progesteronmangel - Progesteron wirkt beruhigend auf das Zentralnervensystem und fördert den Schlaf.
Sorgen, Ängste, die sogenannte ‚Midlife Crisis'.

Phyto-Hormone, die östrogen-ähnlich wirken (z.B. Traubensilberkerze, Leinmehl).
Zufuhr von natürlichem Progesteron (Creme o. Kapseln).

 

MenoBalance, Hypnose, Entspannungstechniken, Yoga (auch Hormonyoga) wirken stabilisierend auf das vegetative Nervensystem (fördert die Entspannung, wirkt Hitzewallungen entgegen).

Gefahr, dass sich Myome bilden

Verminderung des Gelbkörperhormons.
Östrogenüberschuss kann sich auch förderlich auf das Wachstum von Myomen auswirken.
Östrogenmangel dagegen kann Myome schrumpfen lassen. Oftmals schrumpfen  vorhandene Myome in den Wechseljahren
Myome sind fast immer gutartig, sie können allerdings Beschwerden verursachen.

Den Arzt zu Rate ziehen.
Wenn die Myome zu groß werden und zu große Beschwerden verursachen (wie starke Blutungen), müssen sie entfernt werden

 

Gefahr für Herzinfarkt steigt

Östrogen schützt vor Herzinfarkt. Durch gesunkenen Östrogenspiegel nach dem Klimakterium sind Frauen genauso herzinfarktgefährdet wie Männer, vor allem wenn sie erblich vorbelastet sind, rauchen oder fettreich essen.

Die Entwicklung ist nicht dauerhaft aufzuhalten.

Am meisten hilft:
Gesunde Ernährung, gesunde Lebensweise
(sich regelmäßig bewegen, gehärtete Fette meiden, evtl. Rauchen aufgeben).

Ernährung

Schwindelgefühle sind ein häufiges Phänomen in den Wechseljahren

Hormonschwankungen - Zuviel Noradrenalin; führt zu leichten Blutdruck-Schwankungen. Abklären lassen, ob evtl. organische Störungen, wie Durchblutungsstörungen / Verengung der Halsschlagader, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck dahinterstehen.

Gepaart mit Hitzewallungen deutet auf Irritation der Hypophyse hin (Hormonzentrum).

Auf jeden Fall vom Arzt Durchblutungstörungen ausschließen lassen.
Gingko Biloba Präparate.
Homöopathische Medikamente wie z.B. Vertigo-Heel.

Sanfte Anti-Depressiva (pflanzl.) wirken beruhigend  auf die Hypophyse.

 

 

Aggressionen, Reizbarkeit und Unruhe

Treten oft zu Beginn der Wechseljahre auf, wenn der Progesteronspiegel fällt (Progesteron wirkt emotional stabilisierend): manchmal kann auch der Androgenspiegel erhöht sein (etwa bei anhaltenden Stress).

Progesteron zuführen, pflanzl.Progesteron.
Medikamente, die auf den Hormonspiegel einwirken und den androgenen Anteil ausgleichen oder absenken.

Phyto-Progesteron; Teemischung für die Wechseljahre;

Beruhigung, die Nebennieren harmonisieren.

Stimmungsschwankungen, plötzliche Tränenausbrüche

Sinkt der Östrogenpegel, produziert der weibliche Körper weniger vom "Glückshormon" Endorphin.

Phytohormone. Hormonsubstitution.

MenoBalance, Hormonyoga schaffen Ausgleich.

Emotionale Balance

Erschöpfungszustände, Müdigkeit, Unausgeglichenheit

Durchschlafstörungen sind oft dafür verantwortlich.
Kann auch Mangelerscheinung sein (z.B. Eisenmangel aufgrund starker Blutungen)

Die störende Quelle (z.B. Durchschlafstörungen durch Hitzewallungen) beseitigen.
Evtl. Blutbild untersuchen lassen.

Autogenes Training. Entspannungsübungen.

Selbsthypnose

Beklemmungen, Angstgefühle;
Besorgt sein
wegen Kleinigkeiten, Grübeleien; Gedankenkreisen, ohne zum Ergebnis zu kommen

Sinkt der Östrogenpegel, produziert der weibliche Körper weniger vom "Glückshormon" Endorphin.
Auch ein Mangel an Progesteron (wirkt beruhigend auf Zentralnervensystem) kann dafür verantwortlich sein.

Phytohormone. Hormonsubstitution

Hormonyoga u. Entspannungsübungen.

Evtl. den Problemen auf den Grund gehen.

MB Angst, Sorgen

Neigung zur Depression 

Sinkt der Östrogenpegel, produziert der weibliche Körper weniger vom "Glückshormon" Endorphin.

Die Hirnanhangdrüse gerät in Stress, weil sie vermehrt Steuerhormone FSH und LH ausschüttet, um die Östrogenproduktion anzuregen.

Sanfte, natürliche Anti-Depressiva (wie Johanniskraut-Präparate).
Abklären, ob verdeckte Probleme vorliegen.

Übungen, die auf die Hirnanhangdrüse wirken (MenoBalance, Hormonyoga).

Lichttherapie kann helfen.

Nachlassende Konzentrationsfähigkeit, Neigung zu Vergesslichkeit und Zerstreutheit

Alterungserscheinung.

Kann in manchen Fällen mit gesunkenem Hormonspiegel (nicht nur Östrogen) zu tun haben.

Bewegung, Sauerstoff im Blut anreichern.

Gingko Biloba Präparate.

Zellen über Ernährung besser versorgen (Fettsäuren, die schnell Energie liefern).

Hormongehalt testen lassen.

Über Ernährung (Brain Food) kann man die Gehirnzellen besser mit Energie versorgen

MB Ernährung (Optimierter Fettstoffwechsel).
Pflanzliche naturbelassene  Fette wie Leinöl, Kokosöl, Schwarzkümmelöl in die Ernährung einbauen.

Scheiden-Trockenheit, trockene Scheidenschleimhäute. Schmerzen und Brennen beim Sex (es kann zu leichten Blutungen kommen).

Auch die anderen Schleimhäute (Mund, Augen) werden mit der Zeit  trockner. 

Ist sehr oft Zeichen eines lokalen Östrogenmangels, der auch trotz Hormontherapie bestehen kann.
Vaginalschleimhäute werden immer dünner und verlieren oft ihre Gleitfähigkeit.
In den Wechseljahren und danach produziert der Körper weniger Scheidensekret, es dauert länger, bis die Scheide beim sexueller Erregung feucht wird. Auch allgemein ist die Wasserbinde-Fähigkeit im Körper oft vermindert.

(näheres siehe Kompakt Ratgeber Wechseljahre)

frei verkäufliche Gleitmittel.

Östrogenhaltige Cremes oder Zäpfchen, die lokal angewandt werden. Auch testosteronhaltige Cremes können helfen, da sie die Scheidenwanddicke fördern und die Bildung des natürlichen Gleitsekrets.

Sich Zeit nehmen beim sexuellen Vorspiel.

 

verminderte sexuelle Lust,
Verlust der Libido 

Hormonspiegel weist zu wenig Testosteron (das Lusthormon) auf. Aber auch Östrogen- oder Progesteronmangel können die Gründe sein .
 

Psychische Gründe, Unzufriedenheit mit sich und der Situation.

Physische Unannehmlichkeiten wie z.B. Schmerzen beim Verkehr durch Scheidentrockenheit.

(näheres siehe Kompakt Ratgeber Wechseljahre)

Hormontest machen - ob Testosteron fehlt (oder Östrogen / oder Progesteron).

 Progesteron-Creme, Östrogen-Creme.

Evtl. die leichteren Phyto-Hormone (Wild Yam, Phytoöstrogene, Süßholz).

Hormonyoga soll vielen Frauen geholfen haben.

 

Körperformen verändern sich:
Po wird flacher, Bauch runder, das Bindegewebe schlaffer.

Östrogenspiegel sinkt.
Der gesamte Hormonspiegel sinkt.
Manchmal nehmen männliche Geschlechtshormone zu (Taille geht verloren).

Bewegung, Fitness-Training.
Mit Hormonpräparaten kann man diese Entwicklung teils verzögern, verhindern kann man sie auf Dauer nicht.

 

Brust verändert ihre Form:
sie wird größer und weicher, sie verliert an Elastizität und bekommt die typische Birnenform.

Die Milchdrüse der Brust bildet sich zurück und wird durch Bindegewebe ersetzt. Meist wird Fett eingelagert - die Brust wird weicher und weniger elastisch.

Ursache ist das nachlassende Östrogen Östradiol, welches in den Eierstöcken gebildet wird.

(näheres siehe Kompakt Ratgeber Wechseljahre)

Haltungstraining und Fitnesstraining kann das Erscheinungsbild verbessern.

Die Gabe von Östradiol oder entsprechenden pflanzlichen Östrogenen würde das Brustwachstum anregen; aber die Risiken sind groß.

 

Mastopathie:
gutartige Gewebeveränderungen, Zysten

Bei der Umbildung von Drüsengewebe in Bindegewebe kommt es zu diesen kumulierten Veränderungen des Gewebes.

Bilden sich später in der Post-Menopause meistens von selbst zurück.

 

Die Haut altert sichtbar,
verliert an Elastizität, wird faltiger;
Fältchen und Falten oberhalb der Oberlippe bilden sich (Kollagenfasern werden abgebaut)

Die nachlassende Östrogenproduktion in den Wechseljahren vermindert den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und die Bildung von Kollagen, was für die Hautelastizität verantwortlich ist. Falten bilden sich.

Kollagenhaltige Hautpflege Ausgleich über Ernährung schaffen (z.B. Leinmehl, Brokoli). Schwarzkümmelöl
Viel trinken (Wasser, Kräutertee). Irgendwann müssen wir aber auch zu unseren Falten stehen.

 

Haarausfall, die Haare werden dünner

Durch den Anstieg männlicher Sexualhormone.

Zugabe von (niedrig dosierten) Östrogenen. Phytoöstrogen wie Lignane aus Leinmehl.
Ein Medikament aus der Apotheke gegen Haarausfall (z.B. "Regaine für Frauen")

 

Schamhaarausfall

Die Haarwurzeln werden wahrscheinlich durch den geänderten Hormonspiegel geschädigt.
Zugabe von (niedrig dosierten) Östrogenen.
Schamhaarausfall gilt  als  Alterungsprozess, der auch bei Männern stattfindet.

Phytoöstrogene wie z.B. Lignane (Leinmehl) können diesen Alterungsprozess hinauszögern. Evtl. ein Medikament aus der Apotheke gegen Haarausfall (z.B. "Regaine für Frauen")

 

der ‚männliche' Haarwuchs nimmt zu (im Gesicht, am Kinn, Brust).

Durch den Anstieg männlicher Sexualhormone.
Teilweise wird Östrogen vom Körper in Androgene umgewandelt. Dann hilft selbst eine hohe Östrogensubstitution nicht.
Ein erhöhter Insulinspiegel treibt die Androgenproduktion an.

Auszupfen oder kosmetisch entfernen lassen (Lasermethode).
Zugabe von (niedrig dosierten) Östrogenen kann helfen;
Einnahme von Anti-Androgen.
Einfache Kohlehydrate u. raffinierten Zucker meiden.

Entspannungsübungen und energetische Übungen, die auf die Nebennieren und auf die Hirnanhangdrüse wirken. Siehe MenoBbalance

die Fingernägel werden weicher und brüchiger

So wie sich unsere Haut und die Haare verändern, trifft es auch die Fingernägel.

Vitamin D und H.
Gelatine soll helfen.
Ausgewogene Ernährung (z.B. Hirse)
Nahrungsergänzungsmittel.

MB Ernährung

Inkontinenz / Blasenschwäche: ungewollter Harnabgang (insbesondere beim Niesen, Husten, Lachen, bei körperlicher Anstrengung wie Heben)

Dieses Problem kommt irgendwann auf fast jede Frau zu - deswegen ist Vorbeugung wichtig!

Mit der Absenkung des Östrogenpegels schwächt sich die Durchblutung der Harnröhre, der Gebärmutter und des Beckenbodens - sie erschlaffen und drücken nach unten. Der Schließmuskel der Blase funktioniert nicht mehr richtig. Bei Frauen, die geboren haben, können zudem die Muskelfasern des Beckenbodens überdehnt sein.

Evtl. Extrakte von Heilkürbis.

Mit dem Arzt abklären, ob evtl. ein operativer Eingriff die Ursache beseitigen kann (es wird an neuen Methoden geforscht).

Die beste Therapie ist Beckenbodentraining, insbesondere wenn man rechtzeitig damit anfängt.

MB Kräftiger Beckenboden

rheumatoide Arthritis - schmerzende Gelenke und Muskeln.
Die Gelenkschmerzen  können von einer Gelenkgruppe zur nächsten Wandern.

Der veränderte Hormonspiegel. Östrogenüberschuss.
Zuviel Insulin (vermehrte Bildung der Eikosanoide 2, Zellenbotenstoffe, die entzündliche Prozesse im Körper begünstigen).

Gute Erfolge mit TCM (traditioneller chinesischer Medizin) wie chinesische Krätuerheilkunde und Akupunktur. Fango oder Moorpackungen direkt auf Haut angewendet (enthält Huminsäuren, die eine hormonähnliche Wirkung entfachen).
Evtl. mit Hormonsubstitution behandeln.
Ernährung umstellen: Raffinierten Zucker und einfache Fettsäuren meiden.

MB Fango und Akupressur bei Gelenk- und Muskelschmerzen

Mastodynie: Schmerzen und Spannungsgefühle in der Brust; Druckgefühle (PMS-Syndrom)

Kennt man auch als PMS-Syndrom. Gerade durch verlängerte Zyklen baut sich der Östrogenspiegel sehr hoch auf; Wasser lagert sich in das Brustgewebe ein und führt zu Schwere- und Druckgefühl.

Progesteron-Creme, die lokal aufgetragen wird.

 

Kopfschmerzen; Migräneanfälligkeit verändert sich, kann zu- oder abnehmen

Zunahme: Durch die Störung des empfindlichen Hormongleichgewichts (fehlendes Gelbkörperhormon) gerät auch das für Migräne verantwortliche das Prolaktin-Hormon aus dem Gleichgewicht.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) wirkt ähnlich wie Gelbkörperhormon. Prolaktin wird reduziert.

 

Nahrungsunverträglichkeiten treten vermehrt auf (z.B. Milch, Zucker, Hefe), Allergien

Hormonumstellung, die sich auch auf die Darmschleimhaut auswirkt.

Ernährung umstellen. Mit den Wechseljahren entwickelt der Körper andere Bedürfnisse an die Ernährung, auf die man sowieso eingehen sollte.

MB Ernährung

Verdauungsstörungen, Flatulenz / schmerzhafte Blähungen, Völlegefühl.

Sodbrennen, saures Aufstoßen.

Gehen einher mit plötzlich auftretenden Unverträglichkeiten bestimmter Nahrungsmittelgruppen (Milchprodukte, Zucker, Fette aber auch Hefe, Soja). Verantwortlich gemacht dafür wird die Hormonumstellung, die sich auch auf die Darmschleimhaut auswirkt.

Ernährung anpassen. Man sollte auf jeden Fall versuchen, bewusster zu essen und langsamer und genauer zu kauen.

Übersäurung vermeiden, basische Stoffe in die Ernährung einbauen; naturbelassenes Kokosöl hat eine Schutzfunktion für den Magen.

Siehe auch: Ernährung in den Wechseljahren.

 

Scheidenpilze, erhöhte Anfälligkeit für ...

pH-Wert der Scheidenschleimhaut steigt an.
Eine schlechtere Durchblutung der Schleimhäute im Genitalbereich, ebenfalls durch mangelnde Östrogene verursacht, erleichtert zudem Krankheitserregern ihr Vordringen.

Anti-Pilz-Mittel aus der Apotheke.

Manche Frauen schwören auch auf einen mit (Bio-)Joghurt getränkten Tampon.

 

Gewichtszunahme

Mit dem Alter verändert sich das Verhältnis von Muskelmasse zu Körperfett zugunsten von letzterem. Der Körper verbraucht immer weniger Kalorien und braucht mit den Wechseljahren weniger Nahrung.

Meistens beginnt die Gewichtszunahme mit dem Absinken des Progesteronspiegels. Progesteron unterstützt die Energiegewinnung aus der Fettverstoffwechselung. Fällt das Progesteron ab, wird mehr Fett als Reserve eingelagert.

Aber etwas Fett ist auch sinnvoll, weil Fettgewebe Östrogen produziert. Das kann den Mangel teilweise auffangen.

Hilfreich ist es, den Hormonhaushalt abtesten zu lassen, Schwankungen mit Phytohormonen oder angepasster Hormonsubstitution in Balance bringen.

Und, so lapidar es klingen mag: Ausdauersport hat positive Auswirkungen auf  viele unangenehme Begleiterscheinungen der Wechseljahre gleichzeitig (z.B. Hitzewallungen, Osteoprose-Risiko, Depressionen, Reizbarkeit, Schlafstörungen etc.)

MB Ernährung_Phytohormone in die Ernährung integrieren

Osteoporose, Knochendichte nimmt ab (geschieht nach und nach)

Durch sinkenden Spiegel an Östrogenen lässt die Festigkeit der Knochen nach.

Östrogenhaltige Präparate, Phytoöstrogene (Lignane aus Leinmehl)
Niedrig dosierte Testosteron-Substitution unterstützt ebenfalls die Knochendichte.

Calciumreiche Ernährung, oder Calciumpräparate. Vitamin D unterstützt die Calciumaufnahme.

Ausdauersport stärkt die Durchblutung der Knochenhaut und erhöht die Knochendichte (insbesondere Schwimmerinnen weisen eine höhere Knochendichte auf).

MB Ernährung_Phytohormone in die Ernährung integrieren

weiter Themen und ausführliche Beschreibung finden Sie im Kompakt Ratgeber Wechseljahre (Hier zum Download)

 

 

 

 

 

 

Der Kompakt-Ratgeber

Wechseljahre.
Die typischen Symptome und Beschwerden ... und was man dagegen tun kann.

Ratgeber Wechseljahre 183pix

Übersichtliche Informationen
zu klassischen und alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Viele praktische Tips zur Selbsthilfe.
Neue Therapieansätze, und was sie wirklich zu bieten haben.

Broschiert (Softcover),
108 Seiten,  EUR 12,99

oder als E-Book (PDF),
 EUR 4,99

hier erhältlich

Inhaltsverzeichnis

 

Hitzewallungen, Herzrasen, steife und geschwollene Finger am Morgen, schmerzende Gelenke ...

Die MenoBalance
‘12 Morgenübungen’ basieren auf den erfolgreichsten Übungen
aus Akupressur,
Do-In, Hormon-Yoga gegen Wechseljahrsbeschwerden.

Sie beanspruchen nicht viel Zeit und lassen sich problemlos morgens im Bett, noch vor dem Aufstehen durchführen.

Titel_MB Akupressur01

als E-Book (PDF) hier

für nur 4,70 EUR

 

Leinmehl_blau 2015, 160pix

 

Höchste Qualität_neu