Ratgeber Wechseljahre 130pix

Der kompakte  Ratgeber
“Wechseljahre. Die typischen Symptome und Beschwerden
...  und was man dagegen tun kann”.

Übersichtliche Informationen zu klassischen und alternativen Therapien und Behandlungsmöglichkeiten. Viele praktische Tips zur Selbsthilfe.
Neue Therapieansätze, und was sie wirklich zu bieten haben.
Broschiert, (Softcover 108 Seiten) für 12.99 EUR oder als E-Book (PDF) für 4,99 EUR.       
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Zyklusschwankungen   Kürzerer Zyklus     Längerer Zyklus   

Nicht jede Frau hat die gleichen Symptome in den Wechseljahren

Den normalen Verlauf der Wechseljahre gibt es nicht, sowohl was den Ablauf, die Art der Symptome als auch die Dauer anbelangt.

Während die eine Frau mit 42 Jahren schon gravierende Zyklusschwankungen verspürt (mal dauert der Zyklus nur 17 Tage, dann über 50 Tage), bemerkt die andere womöglich den Eintritt in die Wechseljahre erst mit 48 durch plötzlich auftretende Hitzewallungen. Eine dritte ist nur reizbar und ungeduldig und schiebt diese emotionalen Wechselbäder eher dem Stress in der Arbeit zu als hormonellen Veränderungen zu.
Dabei machen nicht jeder Frau  die Wechseljahre zu schaffen;   ca. 1/3 der Frauen haben überhaupt keine Beschwerden.

Der Beginn der Wechseljahre liegt in der Regel schon viel früher, lange bevor die ersten Symptome auftreten. Im Grunde beginnt er meistens so um die 37 mit beschleunigtem Follikelverlust in den Eierstöcken. Zwar beginnt der Eibläschen-Abbau bereits schon nach der Geburt und schreitet stetig voran (schon bei Eintritt der ersten Periode haben wir nur noch einen Bruchteil der ursprünglich mal ca. 2 Millionen Eizellen), aber mit Eintritt in die Wechseljahre legt er noch mal an Tempo zu. Zudem lässt auch die Funktionstüchtigkeit der Eibläschen rapide nach. Störungen sind vorprogrammiert.

Mit der zeitweiligen Verzögerung der Follikelreife gerät die komplizierte Hormonsteuerung aus der Balance. Diese Störung kann sich in den unterschiedlichsten Symptomen ausdrücken.

 


Zyklusschwankungen

In den häufigsten Fällen sind es die Zyklusschwankungen, an denen Frauen den Beginn der Wechseljahre spüren. Die Eireife in den Eierstöcken vollzieht sich nicht mehr so präzise wie in den Jahrzehnten davor, der Eisprung findet nicht mehr so pünktlich statt und fällt manchen Monat auch ganz aus; so kommt es mal zu kürzeren Zyklen, und immer öfter auch zu längeren bzw. zum Aussetzen der Regel.

 

Findet ein Einsprung statt? > Methode zum  Progesteron-Nachweis

 

Kürzere Zyklen

Bei vielen Frauen (aber nicht bei allen) verkürzt sich der Zyklus zunächst einmal bei Eintritt in die Wechseljahre. Eine Länge von um die 22 Tage kann dann durchaus normal sein. Auch die Blutung wird schwächer. Der Grund dafür kann sein, dass die Eibläschen nicht vollständig zur Reife gelangen und schon vorzeitig ausgestoßen werden. Die Gebärmutterschleimhaut baut sich nicht so stark auf, da die Versorgung mit Progesteron (dem Gelbkörperhormon) verkürzt auftritt. Die Blutung setzt früher ein.
 

Längere Zyklen

Bei einem längeren Zyklus gelangt ein Einbläschen zwar zur Reife, setzt dann aber einfach aus. Es findet kein wirklicher Eisprung statt, sondern nur eine so genannte pseudo-ovulatorische Veränderung des Eis. Aber der Körper reagiert ähnlich, als hätte ein Eisprung stattgefunden. Der Gelbkörper produziert Progesteron, und das über einen längeren Zeitraum hin und stimuliert somit den Aufbau von sehr viel Gebärmutterschleimhaut. Der Körper wartet auf die Meldung, ob das Ei sich in der Gebärmutter eingenistet hat oder nicht. Aber da das Ei sozusagen pausiert, passiert erst mal gar nichts. Dadurch kann es dann zu einem sehr lange anhaltenden prämenstruellen Syndrom kommen (PMS: Spannungen und Schmerzen in den Brüsten, Reizbarkeit, Müdigkeit, Kopf- und  Rückenschmerzen). Irgendwann wird die Eihülle dann doch abgestossen, der Progesteronspiegel sinkt plötzlich und die Menstruationsblutung tritt endlich ein. Da sich in dieser Zeit aber sehr viel Gebärmutterschleimhaut aufgebaut hat. fällt die Blutung sehr stark aus und kann auch deutlich länger dauern.

Längere und kürzere Zyklen können sich durchaus abwechseln.

 

Aussetzen der Regel

Gegen Ende der Wechseljahre kann es öfters vorkommen, dass kein überlebensfähiges Follikel zur Reife gebracht wird. Damit fällt die Östrogenproduktion in den Eibläschen stark ab, auch die Progesteronproduktion wird stark minimiert. Es kommt zu keinem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und zu keiner Blutung. Aber die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) produziert jetzt verstärkt das Steuerhormon FSH, um doch noch eine Eireifung zu stimulieren. Bis das gelingt, können manchmal mehrere Monate vergehen.
 

 

 

SchmierblutungenRatgeber Wechseljahre 130pix

Auszug “Ratgeber Wechseljahre. Die typischen Symptome und Beschwerden ...”


 

 

Treten sie um den Zeitpunkt des Eisprungs auf, sind sie normal und haben mit dem Eisprung zu tun.

Ursache der Schmierblutungen:
Wenn Schmierblutungen zu Beginn der Wechseljahre öfters oder während des Zyklus unregelmäßig verteilt auftreten, so ist dies meist ein Zeichen für Östrogendominanz.
Normalerweise beginnen mehrere Follikel den Reifeprozess, aber am Ende bildet sich nur ein dominantes Eibläschen aus, welches dann den Eisprung begeht. In den Wechseljahren kann es passieren, dass sich kein dominantes Eibläschen ausbildet. Es bildet sich keine Gelbkörperhülle und damit erfolgt auch keine Progesteronproduktion. Progesteron hat  aber die Aufgabe, die Gebärmutterschleimhaut stabiler werden zu lassen. Fehlt das Progesteron, so wird die Gebärmutterschleimhaut nur vom Östrogen stimuliert, sie ist weniger stabil und es kann vorkommen, dass sich hin und wieder kleine Stückchen davon ablösen. Das sind die Schmierblutungen.
Bei länger anhaltenden Schmierblutungen  sollte aber der Arzt aufgesucht werden - in manchen (eher seltenen) Fällen können sie Anzeichen einer ernsteren Erkrankung der Gebärmutter / Eierstöcke sein.

Natürliche Mittel und Therapien:
Anfangs in der Prä-Menopause genügt oft allein die Zuführung von Progesteron (siehe Phyto-Progesteron), um die Östrogenwirkung abzuschwächen und die Gebärmutterschleimhaut stabiler werden zu lassen.
Auch Phytoöstrogene können bei Östrogendominanz einen Ausgleich schaffen. Lignane (siehe Leinmehl) wirken in unserem westeuropäischen Kulturkreis bei den meisten Frauen am besten. Wenn es gut vertragen wird, sollte man auch Sojaproteine wie Tofu, Sojaquark, Sojamilch, Sojaflocken zu sich nehmen. (Bitte beachten: Soja wird nicht von jedem gut vertragen. Bitte schauen Sie dazu auch weiter hinten unter ‚Phytohormone‘).

 

 


Woran merkt man den Östrogen-Mangel?

Östrogen wirkt wie ein Jungbrunnen auf die Haut und auf das Gewebe. Es ist verantwortlich für die ‘typisch weiblichen Formen’ und die zarte, pralle Haut.

Im Laufe der Wechseljahre nimmt der Östrogenspiegel langsam ab. Er sinkt jedoch nicht vollkommen auf Null, denn Östrogen wird nicht nur in den Eierstöcken, sondern auch in der Hypophyse, in den Fettzellen und in anderen Drüsen produziert. Anfangs der Wechseljahre kommt es häufig sogar zu einem Östrogenüberschuss.

Wenn das Östrogen weniger wird, zeigt sich das am deutlichsten am Erscheinungsbild der Haut. Über der Oberlippe bilden sich die ersten senkrechten Fältchen. Die Haut erscheint trockener und dünner, oftmals auch empfindlicher. Die Elastizität der Haut nimmt ab, weil sich die Kollagenfasern zurückbilden. In diesem Stadium sollte man die Haut  mit einer geeigneten Hautpflegecreme unterstützen. Und auf jeden Fall viel Flüssigkeit zu sich nehmen, damit das gesamte Erscheinungsbild wieder praller wird und die Hautzellen mit Feuchtigkeit versorgt werden können.

Auch das Bindegewebe wird schlaffer und dünner: gegen Ende der Wechseljahre verändert sich der Busen, er ist weniger elastisch, wird größer und weicher und nimmt die typische Birnenform an.

(siehe auch: Östrogen, Phyto-Östrogen)

Die Schleimhäute und das Muskelgewebe der Scheide werden nun weniger gut durchblutet, damit auch weniger gut versorgt, manche Frauen leiden unter Scheidentrockenheit; die Muskulatur der Scheide und des Harntraktes erschlaffen etwas, es kann zu Gebärmuttersenkungen kommen. Damit droht die Gefahr von Blasenschwäche. Hier sollte man auf jeden Fall mit Beckenbodentraining dagegen arbeiten (siehe “Therapien und Selbsthilfe).
 

>> Beckenbodentraining

 

 

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